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Worpswede

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Bildhauerin Emika Sekine erhält Worpswede-Stipendium der BURG

Die Burg-Absolventin überzeugte die Jury mit der künstlerischen Reichhaltigkeit ihrer Skulpturen. Emika Sekine wird das Stipendium im August 2024 antreten.

Wieder erhältlich: Publikation „Haus Atlantis“ über die kritische Auseinandersetzung mit Hoetgers Werken im Film von Karen Russo

Das Buchprojekt "Haus Atlantis“ entstand im Zusammenhang mit der Ausstellung „Bernhard Hoetger und die Expressiven“ (19.6.2016-23.10.2016) in der Großen Kunstschau Worpswede. Die israelische Künstlerin Karen Russo setzte sich im Rahmen der Ausstellung mit der mystischen nordischen Architektur Hoetgers auseinander. Unter anderem entstand ein Film über das expressionistische Gebäude "Haus Atlantis". Die gleichnamige Publikation zu ihrem Filmprojekt ist über die Künstler*innenhäuser Worpswede e.V. erhältlich.

Stellenausschreibung "Assistenz der künstlerischen Leitung / Office Management"

Wir suchen ab sofort Unterstützung für unser Team!

Städtepartnerschaft zwischen Worpswede und Olevano Romano

Gemeinderat unterstützt Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo und der Akademie der Künste Berlin durch Gemeindepartnerschaft.

Ausstellung "Zwischen den Welten" mit Stipendiatin Julia Kiehlmann

Stipendiatin Julia Kiehlmann entwickelte im dreimonatigen Aufenhalt in den Künstler*innen Häusern eine zeitgenössische Perspektive auf Hoegters Werk und Biografie.

Stipendiat*innen des BBK Kurzstipendiums

Bekanntgabe der ausgewählten Künstler*innen

Open Call "Der unteilbare Himmel. Gleichberechtigung im globalen Kontext."

Zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker vergeben die Künstler:innen Häuser Worpswede mit dem Museumsverbund Worpswede ein 3-monatiges Arbeitsstipendium. Bewerbungsschluss: 05. April 2024
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Der unteilbare Himmel. Gleichberechtigung im globalen Kontext Ausschreibung eines künstlerischen Arbeitsstipendiums in Worpswede

Das Projekt 2025/26 feiern die Worpsweder Museen den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker – der heute bei weitem berühmtesten Künstlerpersönlichkeit, die Worpswede hervorgebracht hat. Unter dem Titel ›Die Hälfte des Himmels. Paula Modersohn-Becker und ihre Künstlerkolleginnen‹ zeigen die Museen diese Malerin im Kontext gleichgesinnter Künstlerinnen, die um 1900 den Aufbruch in eine selbstbestimmte Existenz wagten. Die Ausstellung wird von Juni 2025 bis März 2026 gezeigt und schließt den 150. Geburtstag Paula Modersohn-Beckers am 8. Februar 2026 ein.

Paula Modersohn-Becker wurde zu ihren Lebzeiten als eigenständige Künstlerin kaum wahrgenommen und war gezwungen, sich als Malerin abseits des etablierten Kunstbetriebs allein aus sich selbst heraus zu erschaffen und zu entwickeln. Mit großem Vertrauen in ihr eigenes künstlerisches Potenzial und nie nachlassender Arbeit gelang es ihr, in den zehn Jahren zwischen ihrer Ankunft in Worpswede 1897 und ihrem frühen Tod im Jahr 1907 ein im Umfang beeindruckendes und in seiner Ausdruckskraft und Modernität beispielloses Werk zu schaffen. Mit großer Konsequenz folgte sie ihren eigenen Lebensimpulsen und verteidigte diese – auch in ihrer Künstlerehe – gegen gesellschaftliche Konventionen. Die Aufrichtigkeit, mit der sie sich selbst in ihrem Werk und in ihren Tagebüchern und Briefen darüber Rechenschaft ablegte, ließ sie zu einer herausragenden Pionierin der weiblichen – und letztlich: der menschlich-individuellen – Selbstbestimmung werden. Mit ihrer Kunst wie mit ihrem geradlinig gelebten Leben hat sie Zeichen gesetzt, die bis heute weiterwirken.

Auch heute noch ist die Forderung nach gleichen Rechten für Frauen und nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf(ung) ein zentrales gesellschaftliches Thema. Gleichzeitig hat sich das Leben in den vergangenen 125 Jahren grundlegend gewandelt. Das Zusammenleben in multikulturellen, diversen Gesellschaften und in einer globalen Gemeinschaft, die von extremen Ungleichheiten und von politisch-kulturellen Konflikten geprägt ist, erfordert heute ein weitaus komplexeres Verständnis von Gleichberechtigung: Jede Antwort, die übergreifende Kontexte wie die ökologische Generationengerechtigkeit, die Klimagerechtigkeit und die weit auseinanderklaffende Schere zwischen den reichen und den armen Ländern ausklammert, bleibt unvollständig. Gleichberechtigung ist somit heute zu einem universellen Thema geworden – zu einer fundamentalen Frage, die uns herausfordert, unseren Lebensstil, unsere Rolle in der Gesellschaft und in der Welt, unser Menschenbild und unsere Vorstellung von einem guten und gerechten Leben radikal auf den Prüfstand zu stellen.

Ein zentraler Aspekt der geplanten Jubiläumsausstellung ist es, nicht bei Paula Modersohn-Becker und ihrer Zeit stehenzubleiben, sondern eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen. Die Impulse, die Paula Modersohn-Becker um 1900 gesetzt hat, sollen aus einer aktuellen Perspektive und mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen aufgegriffen und ins Heute weitergeführt werden. Der Arbeitstitel für diese Ausstellungssektion lautet: ›Der unteilbare Himmel. Gleichberechtigung im globalen Kontext‹.

Das Stipendium Zu diesem Zweck vergeben die Worpsweder Museen und die Künstlerhäuser Worpswede gemeinsam ein Arbeitsstipendium. Vorgesehen ist eine insgesamt dreimonatige Arbeitsphase, die vor Ort stattfinden soll. Das Stipendium beinhaltet neben dem Wohnatelier auch einen Lebens-, Material- und Reisekostenbeitrag von insgesamt 2.500 € pro Monat. Die dreimonatige Kernarbeitsphase soll zwischen dem 1. Juli und dem 30. September 2024 durchgeführt werden. Gegebenenfalls kann der Zeitraum in Abstimmung mit den Künstle-rischen Leitungen der Künstlerhäuser Worpswede sowie der Großen Kunstschau Worps-wede auch flexibler gestaltet werden.

Während des Stipendiums ist eine inhaltliche und organisatorische Betreuung durch die künstlerische Leitung der Künstlerhäuser gewährleistet. Ein wesentlicher Bestandteil des Stipendiums ist der enge Austausch mit den Kurator:innen der Jubiläumsausstellung ›Die Hälfte des Himmels. Paula Modersohn-Becker und ihre Künstlerkolleginnen‹ im Hinblick auf eine gewünschte Ausstellungsbeteiligung. Für die Realisierung der Ausstellungsbeteiligung ist ein gesondertes Sachkosten-Budget vorgesehen.

Die Bewerbung Die Ausschreibung richtet sich an professionell arbeitende Künstler:innen der bildenden Kunst. Erwartet werden ein Abschluss an einer Kunsthochschule oder einer vergleichbaren Einrichtung und/oder der Nachweis einer dauerhaften Tätigkeit als professionelle:r Künstler:in (Einzelausstellungen, Kataloge, regelmäßige Ausstellungstätigkeit in Kunstinstitutionen). Es besteht weder eine Einschränkung hinsichtlich des Wohn- oder Aufenthaltsortes, künstlerischer Ansätze und/oder Techniken noch eine Altersbegrenzung. Kinder bzw. Lebenpartner:innen sind nach Absprache und gegen einen kleinen Nebenkostenzuschuss herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter folgender Mailadresse:

stipendium@worpswede-museen.de

Reichen Sie bitte folgende Unterlagen im PDF-Format (max. 15 MB) ein: • erste Annäherung an das Thema bzw. Projektskizze • Lebenslauf • Portfolio des bisherigen künstlerischen Schaffens

Einsendeschluss ist der 5. April 2024.

Ausschreibung als PDF zum Download.

Ausschreibung: Worpswede-Stipendium der Burg Giebichenstein

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle schreibt in Kooperation mit den Künstlerhäusern Worpswede e.V. das 2. Worpswede-Stipendium aus. Einsendeschluss: 14.Februar 2024!

Ausschreibung für Kurzstipendien in Worpswede 2024 vom BBK Bremen

Der Berufsverband Bildender Künstler*innen Bremen (BBK) schreibt das vierte Mal in Folge in Kooperation mit den Künstlerhäusern Worpswede e.V. vier kurze Aufenthalte für jeweils 14 Tage in den Martin Kausche Ateliers in Worpswede aus

Praktikumsplätze zu vergeben

Wir bieten ab sofort Praktikumsplätze für Studierende (bspw. der Fachrichtungen Kunst/Kultur/Geisteswissenschaften, Philosophie, Kulturmanagement) zur Mitarbeit in den Bereichen Forschung, Künstler:innenbetreuung, Management im Kunstbetrieb, Kuration, Einblicke in Kunstförderung und Stipendienwesen, Kommunikation mit unterschiedlichsten Kulturakteur:innen bis zur Organisation von Workshops, Ausstellungen und Künstlerevents, Arbeit im gemeinnützigen Verein etc. an.

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